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Rejuvenation: Hautverjüngung mit Stammzellen

Biomedizinische Forschung, Wissenschaftlerin betrachtet Stammzellen

Im Laufe unseres Lebens verlangsamt sich der natürliche Prozess der Zellerneuerung. Das führt zu den ersten Anzeichen von Alterung.

Obwohl dieser Prozess nicht vollständig gestoppt werden kann, lässt er sich durch den Einsatz einer modernen Stammzelltherapie deutlich verlangsamen. Das Ziel besteht darin, verschiedene Aspekte zu verbessern, darunter der Wiederaufbau des verlorenen subkutanen Fettgewebes, die Steigerung der Spannkraft und Elastizität der Gesichtshaut, des Dekolletés und des Halsbereichs sowie die Stärkung von Haarwuchs und Haarstruktur.

So läuft eine Stammzellentherapie ab

Um eine Hautverjüngung mittels Stammzellentherapie zu erzielen, werden zunächst Fibroblastenzellen aus der Haut entnommen. Der behandelnde Arzt verwendet dazu eine Stanzbiopsie und entfernt ein kleines Gewebestück (4 bis 6 mm) hinter dem Ohr. Diese Stanzbiopsie wird anschließend an ein von der Gesundheitsbehörde zugelassenes Stammzellenlabor geschickt, wo Fibroblasten-Stammzellen für die Replikation kultiviert werden.

Dieser Vorgang dauert in etwa 4 bis 6 Wochen. Dann sind die Fibroblastenstammzellen repliziert und können in jene Bereiche gespritzt werden, in denen die alten Zellen abgestorben sind.

Kann sich jeder einer Stammzellentherapie unterziehen?

Grundsätzlich eignet sich die Therapie für jeden, der mit unerwünschten Falten, Verlust an Elastizität, Hauterschlaffung, Pigmentflecken und Narben zu kämpfen hat.

Die Behandlung gilt zudem als gut verträglich, da die Stammzellen aus dem eigenen Körper stammen. Allergische Reaktionen oder Nebenwirkungen sind in der Regel nicht zu erwarten.

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Mehrere Behandlungen notwendig

Die Behandlung sollte dreimal im Abstand von 30 bis 45 Tagen wiederholt werden und kann an verschiedenen Körperarealen durchgeführt werden (Gesicht, Hals, Dekolleté, Doppelkinn, Hand). Jede Behandlung dauert im Durchschnitt 1,5 bis 2 Stunden. Die Patienten können unmittelbar nach der Anwendung wieder nach Hause gehen und haben mit keiner Ausfallzeit zu rechnen.

Nach drei Injektionsanwendungen setzt die Aktivierung der Zellproliferation unter der Haut ein. Die gewünschten Effekte können dann etwa ein Jahr nach der Biopsie beobachtet werden. Innerhalb dieses Jahres kann die Haut die maximale Anzahl an Fibroblastenzellen aufnehmen, die in den letzten 8 bis 10 Jahren abgestorben sind.

Unabhängig von der Anzahl der innerhalb eines Jahres verabreichten Zellen bleibt die Regenerationsgeschwindigkeit der Haut unverändert. Die Haut kann sich innerhalb eines Jahres maximal verjüngen.

Gibt es Risiken?

Die Methode der Fibroblastenzellen wurde von der FDA (Food and Drug Administration) genehmigt, nachdem festgestellt wurde, dass sie sich nicht in Krebszellen umwandeln.

Die Berichterstattung in den Medien zum Thema Stammzellen ist dennoch häufig kritisch. Auch deshalb, weil oft davon ausgegangen wird, dass man körpereigene Stammzellen nur aus dem Knochenmark entnehmen kann und dafür aufwendige, risikoreiche Verfahren erforderlich sind. Allerdings ist es heutzutage möglich, Stammzellen durch einen minimalinvasiven Eingriff schnell und unkompliziert aus beispielsweise (überschüssigem) Fettgewebe zu gewinnen.

Wissenschaftliche Studien haben zudem gezeigt, dass Körpergewebe wie Knochen, Knorpel, Bindegewebe, Herz, Nerven und auch die Haut durch Stammzellen regeneriert wird und den Patienten damit neue und bisher ungeahnte Behandlungsmöglichkeiten bietet.

Ob man sich für eine Behandlung entscheidet, eine andere Methode wählt oder in Würde altern möchte, bleibt einem letztlich natürlich selbst überlassen.

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