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Post-OP-Pflege: Tipps für eine schnelle Genesung

Post-OP-Pflege spielt eine entscheidende Rolle bei der Genesung nach ästhetischen Eingriffen. Eine sorgfältige Nachsorge kann den Heilungsprozess beschleunigen, Komplikationen verhindern und die Ergebnisse verbessern. In diesem Artikel geben wir detaillierte Tipps zur Post-OPPflege und erläutern, welche Maßnahmen besonders wichtig sind.

Wichtige Maßnahmen der Post-OP-Pflege

Eine der grundlegendsten Maßnahmen der Post-OP-Pflege ist die Einhaltung der Anweisungen des Arztes. Dies beinhaltet die Einnahme von Medikamenten, das Tragen von Kompressionskleidung und die regelmäßige Kontrolle durch den Chirurgen. Dr. Hans Meier, ein renommierter Plastischer Chirurg, betont: „Patienten, die die postoperativen Anweisungen strikt befolgen, haben eine signifikant geringere Komplikationsrate und schnellere Heilungszeiten.“

Frau die in einem Krankenhausbett liegt und für die Post-OP Pflege ein Glas Wasser trinkt

Ernährung und Flüssigkeitszufuhr

Eine ausgewogene Ernährung und ausreichende Flüssigkeitszufuhr sind ebenfalls entscheidend für eine erfolgreiche Pflege nach einer OP. Lebensmittel reich an Proteinen, Vitaminen und Mineralien unterstützen die Wundheilung und das Immunsystem. Speziell Vitamin C und Zink sind bekannt dafür, die Gewebereparatur zu fördern. Trinken Sie täglich mindestens 2 Liter Wasser, um die Hydratation sicherzustellen und die Entgiftung des Körpers zu unterstützen.

Ruhe und Schonung

Nach einem ästhetischen Eingriff ist Ruhe ein wesentlicher Bestandteil, damit die Wunden schnell heilen können. Der Körper benötigt Zeit, um sich zu erholen und zu regenerieren. Vermeiden Sie körperliche Anstrengung und heben Sie keine schweren Gegenstände in den ersten Wochen nach der Operation. Schlafen Sie in einer erhöhten Position, um Schwellungen zu reduzieren, insbesondere nach Eingriffen im Gesicht oder an der Brust.

Kompressionskleidung und Verbände

Das Tragen von Kompressionskleidung und das Anlegen von Verbänden sind zentrale Elemente der Post-OP-Pflege, insbesondere nach Fettabsaugungen und Bauchdeckenstraffungen. Diese Hilfsmittel helfen, Schwellungen zu minimieren, die Form zu halten und die Heilung zu fördern. Kompressionskleidung sollte in der Regel rund um die Uhr getragen werden, außer beim Duschen.

Schmerzmanagement

Schmerz ist ein häufiger Begleiter nach ästhetischen Eingriffen. Ein effektives Schmerzmanagement ist ein wichtiger Bestandteil der Post-OP-Pflege. Nehmen Sie die verschriebenen Schmerzmittel wie empfohlen ein, um unnötige Beschwerden zu vermeiden. Alternativ können auch natürliche Methoden wie Kühlpacks oder Wärmekissen zur Schmerzlinderung beitragen.

Utensilien für die Wundpflege nach einer OP

Hygiene und Wundpflege

Die Hygiene spielt eine kritische Rolle in der Post-OP-Pflege, um Infektionen zu verhindern. Reinigen Sie die Wunden regelmäßig mit antiseptischen Lösungen und wechseln Sie Verbände gemäß den Anweisungen Ihres Arztes. Achten Sie darauf, die betroffenen Stellen trocken und sauber zu halten. Dies ist besonders wichtig bei Eingriffen wie Brustvergrößerungen und Facelifts, bei denen das Infektionsrisiko höher ist.

Psychische Gesundheit unterstützt Post-OP-Pflege

Neben der physischen Heilung ist auch die psychische Gesundheit ein wesentlicher Aspekt der Pflege. Emotionale Unterstützung durch Freunde und Familie kann den Genesungsprozess erleichtern. Bei Bedarf können auch professionelle Beratungsdienste in Anspruch genommen werden, um mit den psychologischen Auswirkungen einer ästhetischen Operation umzugehen.

Nahaufnahme einer Narbe am Bauch einer Frau die nicht gut verheilt ist

Risiken und Komplikationen bei mangelhafter Post-OP-Pflege

Eine unzureichende Pflege kann zu verschiedenen Komplikationen führen, darunter Infektionen, Narbenbildung und verzögerte Heilung. Statistiken zeigen, dass etwa 10-15 % der Patienten, die postoperative Anweisungen nicht befolgen, mit solchen Komplikationen konfrontiert sind. Diese Zahlen unterstreichen die Wichtigkeit einer sorgfältigen Nachsorge.

Expertenmeinung zur Post-OP-Pflege

Dr. Anna Schmidt, eine Fachärztin für Plastische Chirurgie, erklärt: „Die ersten 48 Stunden nach einem ästhetischen Eingriff sind besonders kritisch. Eine gute Pflege nach einem Eingriff kann den Unterschied zwischen einer komplikationsfreien Heilung und ernsthaften Problemen ausmachen.“

Eine erfolgreiche Genesung nach ästhetischen Eingriffen erfordert also nicht nur die richtige chirurgische Technik, sondern auch eine sorgfältige und umfassende Pflege. Durch das Befolgen der oben genannten Tipps können Patienten ihre Heilung optimieren und die bestmöglichen Ergebnisse erzielen.

Die legendärsten Schönheitsikonen des 20. Jahrhunderts

Das 20. Jahrhundert brachte zahlreiche Schönheitsikonen hervor, deren Stile und Persönlichkeiten bis heute nachwirken. Diese Ikonen setzten neue Maßstäbe in Mode und Schönheit und prägten ganze Generationen. In diesem Artikel beleuchten wir die besonderen Merkmale ihrer Stile und den Einfluss, den sie bis heute haben.

Die 1920er Jahre: Flapper und die neue Weiblichkeit

Die 1920er Jahre waren der Beginn einer neuen Ära für Frauen. Die Flapper-Bewegung revolutionierte das Schönheitsideal. Frauen wie Louise Brooks und Clara Bow standen im Mittelpunkt. Ihr markanter Bob, der kühne Make-up-Stil mit dunklen Lippen und Augenbrauen, sowie die androgynen, losen Kleider repräsentierten Freiheit und Unabhängigkeit.

Diese Zeit war geprägt von einer Aufbruchsstimmung und einem neuen Selbstbewusstsein der Frauen, das bis heute in der Mode widerhallt.

Schwarz-weiß Aufnahme von Marlene Dietrich in Nahaufnahme
Bettmann/Bettmann via Getty Images

Die 1930er und 1940er Jahre: Glamour und Eleganz

Mit dem Einzug der 1930er Jahre verschoben sich die Schönheitsideale hin zu einem glamouröseren Look. Ikonen wie Greta Garbo und Marlene Dietrich verkörperten eine elegante, nahezu ätherische Schönheit. Ihre perfekt gewellten Haare und die betonten Wangenknochen setzten neue Maßstäbe.

In den 1940er Jahren, beeinflusst durch den Zweiten Weltkrieg, wurde der Look praktischer, aber nicht weniger glamourös. Frauen wie Rita Hayworth und Lauren Bacall kombinierten Eleganz mit Stärke, ihre Stile symbolisierten sowohl Anmut als auch Durchhaltevermögen.

Die 1950er Jahre: Die Geburtsstunde der klassischen Schönheitsikonen

Die 1950er Jahre waren die Ära der klassischen Schönheitsikonen. Marilyn Monroe und Audrey Hepburn führten die Liste an. Monroe mit ihren platinblonden Locken, roten Lippen und ihrer verführerischen Ausstrahlung prägte das Bild der sinnlichen Frau.

Hepburn hingegen verkörperte eine grazile, elegante Schönheit. Ihr zeitloser Stil, der oft durch schlichtes Make-up und elegante Outfits definiert wurde, setzte neue Standards. Beide Frauen waren auf ihre Weise revolutionär und hinterließen einen bleibenden Eindruck in der Welt der Schönheit.

Die 1960er Jahre: Jugendkultur und der „mod look“

Die 1960er Jahre brachten eine Explosion an Jugendkultur und neuen Schönheitsidealen. Ikonen wie Twiggy und Brigitte Bardot standen im Mittelpunkt. Twiggy, mit ihrem kindlichen Gesicht und den übergroßen Augen, repräsentierte den „mod look“ – ein minimalistischer Stil mit kurzen Röcken und auffälligem Augen-Make-up. Bardot hingegen verkörperte die natürliche Schönheit mit ihrem unordentlichen Haar und den sanften, sinnlichen Zügen. Diese Zeit feierte die Individualität und brach mit vielen traditionellen Schönheitsstandards.

Schwarzer Hintergrund das ein stark geschminktes Gesicht zeigt. auch ein Glitzerrand in Gold um das Gesicht

Die 1970er und 1980er Jahre: Vielfalt und Exzess

Die 1970er und 1980er Jahre waren geprägt von einer vielfältigen Schönheitslandschaft. Ikonen wie Farrah Fawcett und David Bowie standen für verschiedene Facetten dieser Zeit. Fawcett mit ihrem sonnengeküssten Look und den voluminösen Haaren symbolisierte die Freiheit und den Glamour der 1970er Jahre. Bowie hingegen brach alle Konventionen mit seinem androgynen Stil und seiner Fähigkeit, sich ständig neu zu erfinden.

Die 1980er Jahre brachten auch Supermodels wie Cindy Crawford und Naomi Campbell hervor, die den Begriff „Schönheit“ auf eine globale Bühne brachten. Diese Jahrzehnte zeigten, dass Schönheit viele Formen annehmen kann und dass Vielfalt gefeiert werden sollte.

Kate Moss mit weißem Badeanzug auf einer weißen Liege. Links daneben türkises Wasser
St. Tropez/Getty Images Entertainment via Getty Images

Die 1990er Jahre: Minimalismus und Grunge

In den 1990er Jahren kehrte die Mode zu einem minimalistischeren Ansatz zurück. Kate Moss und Winona Ryder waren prägende Figuren dieser Zeit. Moss, bekannt für ihren „waif look“, brachte eine neue, schlankere Ästhetik in die Modewelt. Ryder repräsentierte den Grunge-Stil mit ihrem dunklen, rebellischen Look. Beide Stile waren Ausdruck einer neuen Generation, die sich von den exzessiven 80ern abgrenzte und eine authentischere Darstellung von Schönheit suchte.

Der Wandel der Schönheitsikonen im 21. Jahrhundert

Das 21. Jahrhundert hat das Verständnis von Schönheit weiter diversifiziert. Persönlichkeiten wie Rihanna und Billie Eilish setzen neue Maßstäbe. Rihanna mit ihrer Fähigkeit, verschiedene Looks und Stile zu kombinieren und Eilish mit ihrem einzigartigen, oft androgynen Stil zeigen, dass Schönheit keine festen Regeln kennt.

Zudem hat die Bewegung hin zu mehr Inklusivität und Akzeptanz von Queerness und Genderfluidität das Schönheitsideal revolutioniert. Stars wie Janelle Monáe und Harry Styles brechen die traditionellen Geschlechtergrenzen und zeigen, dass Schönheit vielfältig und individuell ist.

Männer als Schönheitsikonen

Auch Männer haben im 20. Jahrhundert als Schönheitsikonen einen bedeutenden Platz eingenommen. James Dean und Marlon Brando prägten in den 1950er Jahren das Bild des rebellischen und dennoch attraktiven Mannes. Später setzten Männer wie George Clooney und Brad Pitt neue Maßstäbe für Männlichkeit und Attraktivität.

Mit dem Aufkommen von Queer-Kultur und Gender-Fluidität hat sich das Bild des männlichen Schönheitsideals weiterentwickelt. Männer wie Timothée Chalamet und Billy Porter zeigen, dass auch männliche Schönheit keine Grenzen kennt und sowohl Stärke als auch Sensibilität ausdrücken kann.

Schönheit liegt im Auge des Betrachters und wird auch noch in den nächsten Jahren viele Ikonen hervorbringen.

Lachssperma-Behandlung: Neuer Trend für schöne Haut

Die Beauty-Industrie ist mit der Lachssperma-Behandlung nun einen Trend reicher. Falten und ein fahler Teint sollen damit der Vergangenheit angehören.

Die Polynukleotid-Therapie, auch bekannt als Lachssperma-Gesichtsbehandlung, erfreut sich großer Beliebtheit bei Promis wie Jennifer Aniston und revolutioniert gerade die Welt der Schönheitsbehandlungen.

Entwickelt wurde diese Therapie, um die Aktivität der Hautzellen zu steigern und die Kollagenproduktion anzukurbeln. Wie? Indem sie die Anzahl der Fibroblasten und Myofibroblasten erhöht.

Polynukleotide reinigen die Haut und verbessern deren Gesundheit

Polynukleotide, oft kurz als PNs bezeichnet, sind biochemische Moleküle, die aus langen Ketten von Nukleotiden bestehen. Nukleotide wiederum sind die Bausteine von DNA und RNA und spielen eine entscheidende Rolle bei der Funktionsweise und Reparatur von Zellen. In der Welt der Schönheitsmedizin werden Polynukleotide aus natürlichen Quellen wie Lachs- oder Forellen-DNA gewonnen, gereinigt und dann zur Verbesserung der Hautgesundheit eingesetzt.

Lachs lieg neben Salz, Rosmarin und Pfefferkörnern

Straffe und pralle Haut dank Polynukleotiden

Polynukleotide sind des weiteren bekannt dafür, die Produktion von Kollagen, Elastin und intrinsischer Hyaluronsäure anzuregen. Dies trägt dazu bei, die Haut straffer und praller zu machen und das Auftreten von Linien und Falten zu reduzieren. Und: Polynukleotide tragen dazu beitragen, Narben, einschließlich solcher, die durch Akne oder Operationen entstanden sind, zu minimieren. Sie beschleunigen nämlich die Wundheilung, verbessern die Durchblutung, reduzieren Entzündungen und Rötungen und fördern die Bildung gesunden Kollagens.

Polynukleotide können praktischerweise an jeder Stelle des Körpers angewendet werden. Als besonders effektiv erweisen sie sich bei Personen mit dünnem Haar oder Haarausfall, da sie die Zellfunktion verbessern und die Durchblutung anregen können. Prädestiniert ist die Anwendung allerdings für das Gesicht (besonders unter den Augen und um die Lippen herum), den Hals und das Dekolleté.

So wird die Lachsperma-Behandlung durchgeführt

Polynukleotid-Behandlungen werden mittels Mesotherapie-Technik durchgeführt. Dabei werden kleine Hubbel in die Haut gestochen und geringe Mengen Lösung in Bereiche injiziert, die eine Verjüngung benötigen. Die Behandlung kann an manchen Stellen unangenehm sein, daher trägt der behandelnde Facharzt vorher meist eine betäubende Creme auf. Die Dauer der Behandlung beträgt je nach behandeltem Bereich etwa 15-30 Minuten.

Nach der Behandlung können vorübergehende Effekte wie leichte Schwellungen, Beulen, Rötungen oder blaue Flecken auftreten. Wer kurz danach also zu wichtigen Events oder Business-Meetings eingeladen ist, sollte die Lachssperma-Behandlung besser danach durchführen lassen.

Kombi mit anderen Behandlungen sinnvoll

Um die Wirkung von Lachssperma-Behandlungen zu optimieren, raten viele Experten dazu, sie mit Microneedling, Profhilo oder Radiofrequenzsitzungen zu kombinieren.

In 3 Sitzungen zur verbesserten Hautqualität

Für beste Resultate ist in vielen Fällen ein Behandlungsverlauf von 3 Sitzungen vorgesehen, die jeweils im Abstand von 3-4 Wochen durchgeführt werden. Danach sollten zudem alle 6-12 Monate sogenannte „Erhaltungsbehandlungen“ erfolgen. Eine Sitzung kostet in etwa 300 Euro. Dabei werden insgesamt zwei Milliliter Sperma verabreicht.

Fische müssen für Schönheit sterben

Übrigens: Das Lachs-Sperma wird nicht auf natürliche Weise gewonnen. Es wird den Fischen in Laboren unter hygienischen Bedingungen entnommen und anschließend gereinigt. Die Tiere überleben diesen Vorgang jedoch nicht.

Inwieweit man bereit ist, seine eigenen Schönheitsbedürfnisse auf Kosten des Lebens anderer Lebewesen zu befriedigen, bleibt jedem selbst überlassen.

Schönheitsrituale aus anderen Kulturen

Schönheitsrituale spiegeln die Vielfalt kultureller Vorstellungen von Schönheit wider. Von Japan über Indien bis nach Brasilien gibt es faszinierende Praktiken, die die Einzigartigkeit jeder Kultur hervorheben. Ein Blick auf verschiedene Kulturen bietet einen spannenden Einblick in unterschiedliche Schönheitskonzepte.

Japan: Die Kunst der Hautpflege

Die japanische Hautpflege ist berühmt für ihre gründliche und pflegende Wirkung. Das „Mizubari“ beispielsweise, ein beliebtes japanisches Schönheitsritual, betont die Bedeutung der Gesichtsreinigung und -massage. Mehrere Schritte wie Reinigung, Tonisierung und Feuchtigkeitspflege sind Teil dieser hoch geschätzten Routine.

Die Reinigung beginnt dabei mit warmem Wasser. Danach wird oft Jojobaöl als Gesichtsöl verwendet. Anschließend folgen Gesichtsmassage und Dampfbehandlung, gefolgt von einer erneuten Reinigung mit warmem Wasser. Die abschließende Pflege enthält oft grünen Tee und Reisextrakt.

Zwei Hände mit Henna Malerei

Indien: Henna als traditioneller Schönheitstrend

In Indien wird Henna seit Jahrhunderten als Schönheitsmittel genutzt. Frauen tragen kunstvolle Designs auf Händen und Füßen, um ihre Schönheit zu betonen. Diese Tradition ist tief in der indischen Kultur verankert und wird bei besonderen Anlässen wie Hochzeiten und Festen praktiziert.

Die Motive sind dabei sehr vielfältig, haben jedoch meistens eine tiefe symbolische Bedeutung. Beliebt sind Blumenmuster, Paisleymuster und auch Ganesha-Motive, die für Wohlstand, Wachstum und Harmonie stehen.

Korea: Die Welt der K-Beauty

Die koreanische Hautpflege, auch bekannt als K-Beauty, hat weltweit an Popularität gewonnen. Mit mehreren Schritten wie Reinigung, Feuchtigkeitspflege und Masken ist sie bekannt für ihre innovativen Produkte und effektiven Ergebnisse. K-Beauty spiegelt das Streben nach makelloser Haut und zeitloser Schönheit wider.

Die vielfältigen Produkte, die vor allem reich an natürlichen Inhaltsstoffen sind, erfreuen sich auch in Europa immer höherer Beliebtheit. 

Frau mit weißer Unterhose hält einen Wachsstreifen mit beiden Händen an die Innenseite von ihrem Bein

Brasilien: Das brasilianische Bikini-Waxing

Das brasilianische Bikini-Waxing, auch bekannt als brasilianische Haarentfernung, ist eine Form der Haarentfernung im Intimbereich. Diese Praxis, die das komplette Entfernen der Schamhaare im Bikinibereich umfasst, ist ein Symbol für Selbstbewusstsein und Selbstpflege.

Im Vergleich zum Rasieren hält diese Anwendung länger und führt auch zu einem feineren Haarwuchs. Ein gewisses Maß an Schmerzen muss dabei akzeptiert werden. Die Intensität des Schmerzes variiert jedoch von Person zu Person.

Westliche Kultur: Schönheitsrituale durch die Medien geprägt

In der westlichen Kultur haben Medien einen erheblichen Einfluss auf Schönheitsideale. Schlankheit, makellose Haut und Jugendlichkeit werden oft als erstrebenswerte Merkmale dargestellt. Trotzdem wird auch Individualität und Selbstausdruck geschätzt, wodurch sich eine Vielzahl von Schönheitsstandards entwickelt hat.

Asien: Vielfältige Schönheitsrituale

In Asien sind Schönheitsideale tief in kulturellen Traditionen verwurzelt. Helle Haut und große, mandelförmige Augen gelten als besonders attraktiv. Traditionelle Kleidung wie Kimonos und Saris unterstreichen die kulturelle Identität und Schönheit der Träger.

Portrait einer afrikanischen Frau mit einem Kopfschmuck und einer gestreiften Bluse

Afrika: Natürliche Schönheit und Körperverzierungen

Afrikanische Schönheitsstandards betonen natürliche Merkmale wie volle Lippen und lockige Haare. Körperverzierungen wie Tattoos und Schmuck sind Ausdruck von Schönheit und kultureller Identität. Buntes Make-up und auffällige Kleidung sind beliebt und zeigen die Vielfalt der afrikanischen Kultur.

Frau mit sehr schön geschminkten Augen und Lippen die einen weißen Schleier um den Kopf trägt

Arabische Kultur: Betonung der Augen und Modest Fashion

In der arabischen Kultur spielen die Augen eine zentrale Rolle. Aufwendiges Make-up ist sehr beliebt. Die arabische Schönheitskultur ist reich an Traditionen und Ritualen. Die Augen gelten als Fenster zur Seele. Auch „Modest Fashion“ ist weit verbreitet. Darunter versteht man die Bedeckung des Körpers, insbesondere für Frauen, da dies als schön angesehen wird.

Dieser Zugang steht im Einklang mit den religiösen Überzeugungen des Islams und symbolisiert Bescheidenheit und Respekt. Auch die Dampfbäder, in denen die Haut gereinigt, gepeelt und gepflegt wird, sind arabische Rituale.

Fazit: Schönheitsrituale aus verschiedenen Kulturen bieten einen faszinierenden Einblick in die Vielfalt kultureller Vorstellungen von Schönheit. Von Hautpflege in Japan über Henna in Indien bis hin zu K-Beauty in Korea gibt es eine Vielzahl von Praktiken, die die Einzigartigkeit jeder Kultur unterstreichen. Trotz unterschiedlicher Schönheitsideale ist es wichtig, Vielfalt und Individualität zu schätzen, denn wahre Schönheit liegt in der Einzigartigkeit jedes Menschen.

Masseter-Botox für schmalere Gesichtskonturen

Wird Botox in den Massetermuskel injiziert, lässt sich die Aktivität des Kaumuskels verringern, die Muskelmasse im Kiefer reduzieren und ein schlankeres Gesicht erzielen.

Masseter-Botox für funktionelle und optische Veränderungen

Masseter-Botox bezeichnet die Anwendung von Botulinumtoxin-Injektionen in den Massetermuskel. Das ist jener Muskel, der für das Kauen verantwortlich ist. Masseter-Botox verwendet man oft zur Behandlung von übermäßiger Massetermuskelaktivität, die zu Symptomen wie Kiefergelenkbeschwerden, Zähneknirschen (Bruxismus) und einer vergrößerten Kiefermuskulatur führen kann.

Durch die Injektion von Botulinumtoxin in den Massetermuskel wird dessen Aktivität vorübergehend reduziert, was zu einer Verringerung der Muskelmasse und -stärke führen kann. Die Optik kann dadurch von ästhetischen Verbesserungen profitieren. Das Gesicht sieht dann nämlich bestenfalls schmäler und definierter aus. Und auch aus funktioneller Sicht kann Masseter-Botox hilfreich sein, indem es Probleme wie Kiefergelenkbeschwerden und Zähneknirschen lindert.

Wie läuft eine Behandlung ab?

Die Behandlung mit Masseter-Botox beginnt in der Regel mit einer Konsultation bei einem qualifizierten Facharzt. Wichtig ist wie immer, dass der Arzt den individuellen Zustand des Patienten prüft und darauf basierend eine bzw. keine Behandlung empfiehlt.

Wenn die Behandlung als angemessen erachtet wird, erfolgt die eigentliche Injektionssitzung. Zunächst reinigt der Arzt die Haut im Bereich des Massetermuskels, der normalerweise seitlich am Kiefer liegt. Dann verwendet er eine feine Nadel, um das Botulinumtoxin in den Muskel zu spritzen. In der Regel sucht man sich mehrere Injektionspunkte entlang des Massetermuskels, um eine gleichmäßige Verteilung des Produkts zu gewährleisten.

Die Injektionen sind in der Regel nicht schmerzhaft, obwohl einige Patienten ein leichtes Unbehagen oder ein Brennen verspüren können. Um dieses Unbehagen zu minimieren, kann der Arzt vor der Injektion eine örtliche Betäubungscreme auftragen oder eine kühlende Gelkompresse verwenden.

Frau hält Botox-Spritze in der Hand.

Schnelle Behandlung, keine Ausfallzeit

Die gesamte Behandlung dauert normalerweise nicht länger als etwa 15 bis 30 Minuten, je nach Anzahl der Injektionspunkte und der individuellen Bedürfnisse des Patienten. Nach der Behandlung können die Patienten in der Regel sofort zu ihren normalen Aktivitäten zurückkehren, da es keine Ausfallzeiten gibt. Es kann jedoch empfohlen sein, bestimmte Aktivitäten wie anstrengendes Kauen oder Massieren des behandelten Bereichs für einige Stunden zu vermeiden, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Die Ergebnisse von Masseter-Botox sind dann in der Regel innerhalb von einigen Tagen bis zu einer Woche nach der Behandlung sichtbar. Das Endergebnis ist nach etwa zwei Wochen erreicht.

Im Gegensatz zu Hyaluron hält die Wirkung des Botulinumtoxins häufig etwas kürzer an. Bei Masseter-Botox kann man davon ausgehen, dass nach spätestens 6 bis 8 Monaten eine Auffrischungsbehandlung erforderlich ist, um die Ergebnisse aufrechtzuerhalten.

Masseter-Botox: Alle möglichen Vorteile auf einen Blick

Hier noch einmal die möglichen Effekte von Masseter-Botox auf einen Blick:

Reduktion der Massetermuskulatur: Die Injektion von Botulinumtoxin in den Massetermuskel kann zu einer temporären Reduktion der Muskelmasse und -stärke führen. Das kann dazu beitragen, dass der Kiefer weniger ausgeprägt oder quadratisch aussieht.

Ästhetische Verbesserungen: Durch die Verringerung der Muskelmasse im Masseterbereich lassen sich ästhetische Verbesserungen erzielen, wie z.B. ein schmaleres und definierteres Gesichtsprofil.

Linderung von Kiefergelenkbeschwerden: Patienten, die unter Kiefergelenkbeschwerden, Kiefergelenkdysfunktionen oder Muskelschmerzen im Kieferbereich leiden, können von Masseter-Botox durchaus profitieren. Mit der Reduktion der Muskelaktivität im Massetermuskel kann man die Belastung und Spannung im Kieferbereich verringern, was meist zu einer Linderung von Beschwerden führt.

Behandlung von Bruxismus: Bruxismus, das nächtliche Zähneknirschen, ist häufig durch eine überaktive Kaumuskulatur verursacht. Die Injektion von Botulinumtoxin in den Massetermuskel hilft, die Muskelaktivität zu reduzieren und so das Zähneknirschen und die damit verbundenen Beschwerden zu lindern.

Verbesserung der Gesichtssymmetrie: Bei Patienten mit einer asymmetrischen Gesichtsform kann Masseter Botox dazu beitragen, die Gesichtssymmetrie zu verbessern, indem die Muskelmasse auf beiden Seiten des Gesichts angeglichen wird.

Gibt es auch Risiken?

Obwohl Masseter-Botox viele Vorteile haben kann, gibt es natürlich auch Risiken. Als Nebenwirkung der Botoxinjektion in den Kaumuskel können beispielsweise kleine bis größere sichtbare Hämatome auftreten.

Zu den Risiken zählen zudem ein trockener Mund, eine reduzierte Kaukraft oder eine ungleiche Wirkung auf den beiden Wangenseiten.

Wird zu viel Botox bzw. an der falschen Stelle gespritzt, könnten diese Nebenwirkungen zudem so lange anhalten, bis sich das Botox wieder von selbst abbaut. Im schlimmsten Fall durchaus 6 Monate. Ein Gegenmittel zur Auflösung von Botox (wie Hylase bei Hyaluron) gibt es nicht.

Wer also mit dem Gedanken spielt, Masseter-Botox auszuprobieren, der sollte sich auf jeden Fall für einen erfahrenen Arzt entscheiden, der genau weiß, was er tut.

Keratin-Glättung gegen kaputtes Haar

Ist das Haar frizzig, krause und stumpf? Eine Keratinglättung kann Abhilfe schaffen und das Haar wunderschön glänzen lassen.

Bei einer sogenannten „Keratinglättung“ wird das Haar mittels eines chemischen Vorgangs geglättet, gepflegt und gestärkt.

Dies gelingt, indem der Friseur eine spezielle Formel auf das Haar aufträgt, die in der Regel Keratinproteine und andere Inhaltsstoffe wie Aminosäuren, Vitamine und Öle enthält.

So läuft eine Keratinglättung ab

Vorbereitung des Haares

Zuerst wird das Haar gründlich gewaschen, um Rückstände von Stylingprodukten und Schmutz zu entfernen. Anschließend wird das Haar vorsichtig getrocknet, um überschüssiges Wasser zu entfernen, jedoch ohne es komplett trocken zu föhnen.

Auftragen der Keratinmischung

In einem zweiten Schritt trägt der Friseur die Keratinmischung auf das Haar auf und lässt sie individuell lange einwirken.

Glättung des Haares

Nach der Einwirkzeit unterteilt man das Haar in kleine Abschnitte und glättet diese mit dem Glätteisen. Durch die Hitze des Glätteisens wird das Keratin aktiviert und versiegelt, was dazu beiträgt, das Haar glatt und glänzend zu machen.

Finish

Nachdem das gesamte Haar geglättet ist, wäscht der Friseur es gründlich durch, um überschüssiges Keratin zu entfernen. Meistens bekommen die Kunden dann noch einen Conditioner oder ein pflegendes Öl aufgetragen.

Lange glatte Haare

Welches Ergebnis darf man sich erwarten?

Nach einer Keratinbehandlung sollte das Haar für eine bestimmte Zeit nicht gewaschen oder gestylt werden, um sicherzustellen, dass das Keratin richtig einziehen kann. Zudem ist es wichtig, spezielle Pflegeprodukte zu verwenden, die für keratinbehandeltes Haar geeignet sind, um die Ergebnisse zu erhalten und das Haar gesund zu halten.

Je nach Haardicke, -Länge und -Dichte dauert eine Keratinglättung zwischen 1 und 3 Stunden. Die Haltbarkeit kann bis zu 6 Monate betragen. Danach kann man den Vorgang gegebenenfalls wiederholen.

Welche Vorteile hat eine Keratinglättung und gibt es Risiken?

Eine Keratinglättung kann einige Vorteile mit sich ziehen, kann aber auch unerwünschte Effekte hervorrufen. Kommen wir zunächst zu den positiven Aspekten.

Darunter sind die Glättung des Haares zu nennen sowie eine Stärkung dank Proteine, ein verbesserter Glanz und insgesamt gesünder wirkende Haare.

Allerdings, und damit kommen wir zu den eher negativen Punkten, kann eine Keratinglättung das Haar auch schädigen, zu Trockenheit, Spliss und Bruch führen. Zum Beispiel dann, wenn man bereits strapazierte Haare hat, die auf chemische Behandlungen und Hitze besonders sensibel reagieren.

Zudem sei erwähnt, dass einige Keratinglättungsbehandlungen Chemikalien wie Formaldehyd oder andere Aldehyde enthalten, die gesundheitsschädlich sein können.

Wie viel kostet eine Keratinbehandlung?

Kommen wir abschließend noch zu einer wichtigen Frage, jene nach den Kosten, die für eine solche Glättung anfallen.

Abhängig von der Ausgangssituation und dem jeweiligen Friseursalon kann man mit einem Preis zwischen 250 und 350 Euro rechnen.

Fazit

Eine Keratinglättung kann eine Option sein, wenn man glattes, frizzfreies Haar möchte. Allerdings sollte man die potenziellen Risiken und Nebenwirkungen unbedingt berücksichtigen.

An dieser Stelle sei noch einmal erwähnt, dass chemische Behandlungen das Haar schädigen und zu Trockenheit, Brüchigkeit und Haarausfall führen können.

Es ist daher auf jeden Fall ratsam, sich vor einer solchen Behandlung gründlich und am besten von mehreren Friseuren beraten zu lassen.