Blog

Kelly Osbourne: Die Lebensphase hinter ihrer Gewichtsveränderung mit 40

Kelly Osbourne, bekannt aus der Reality-Show „The Osbournes“ und Tochter des verstorbenen Musikers Ozzy Osbourne, hat nach eigenen Angaben fast 30 Pfund zugenommen. Ausgangspunkt war ein Schreck: Als sie Fotos von sich bei den Brit Awards betrachtete, wirkte ihr Erscheinungsbild auffallend schmal, was Besorgnis auslöste. Bekannt wurde sie bereits mit 17 Jahren durch die gemeinsame Sendung mit Vater, Mutter und Bruder.

Botox statt Operation: Was Kelly Osbourne zugibt

Eine Fillerbehandlung oder einen operativen Eingriff im Gesicht habe sie dagegen nie durchführen lassen, erklärt sie. Spekulationen über weitere Schönheitsoperationen weist sie entschieden zurück.

Ihr verändertes Aussehen im Jahr 2026 ordnet sie selbst nicht einem Beauty-Trend zu, sondern einer schwierigen persönlichen Phase, über die sie öffentlich spricht.

85 Pfund seit 2020: Der Weg über eine Magenschlauch-Operation

Bereits 2020 hatte sich Osbourne einer Magenschlauch-Operation unterzogen und seither insgesamt 85 Pfund verloren. Vor dem Eingriff durchlief sie nach eigener Aussage ein Jahr Einzeltherapie, da der Eingriff ein Hormon betrifft, das bei Suchtproblemen üblicherweise den Heißhunger reduziert.

Ihre Suchterkrankung begann mit 13 Jahren nach einer Operation, bei der ihr ein Schmerzmittel verschrieben wurde; später folgten weitere Mittel. Mit 19 Jahren ging sie erstmals in ein Rehabilitationszentrum, besuchte über die Jahre insgesamt sieben solcher Einrichtungen und wurde 2017 nüchtern. 2021 kam es zu einem kurzen Rückfall, von dem sie nach eigener Aussage rasch wieder abstand.

Eine Einnahme von Ozempic verneint sie; den Gewichtsverlust nach der Geburt ihres Sohnes Ende 2022 führt sie auf eine Umstellung ihrer Ernährung zurück.

Trauer um Ozzy Osbourne als Hintergrund der jüngsten Veränderung

Den jüngsten Gewichtsverlust führt Osbourne nach eigener Aussage nicht auf eine Essstörung zurück. Als Auslöser nennt sie die Verarbeitung des Todes ihres Vaters Ozzy Osbourne, der 2025 starb, sowie das Ende ihrer Beziehung zu Sid Wilson, mit dem sie den gemeinsamen, drei Jahre alten Sohn Sydney hat.

Sie besuchte das Grab ihres Vaters, um ihn um Hilfe zu bitten, praktiziert nach eigenen Angaben Kerzenmagie und zündete dort eine weiße Kerze mit einem aufgeschriebenen Wunsch an. Sharon Osbourne stellte sie demnach dem Therapeuten und Life-Coach Chris Miller vor, dem sie zuschreibt, ihr Leben gerettet zu haben.

Osbourne feierte ihren 40. Geburtstag am 27.

Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.

Promi Big Brother: Vierte Folge stoppt Quoten-Abwärtstrend

Die vierte Ausgabe von Promi Big Brother hat am Donnerstagabend den Abwärtstrend der Vorwochen gestoppt. In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen erreichte die Prime-Time-Show einen Marktanteil von 12,2 % und damit wieder mehr als in der Vorwoche.

Die vierte Folge stoppt den Abwärtstrend

Im Gesamtpublikum sahen 1,09 Millionen Menschen zu, das entspricht einem Marktanteil von 5,5 %. Im Vergleich dazu kam die erste Ausgabe der Staffel auf 1,26 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 5,9 %, bei der zweiten Folge waren es 1,11 Millionen und 5,7 %, während die dritte Ausgabe mit nur 1,00 Millionen Zuschauern und 4,9 % den bisherigen Tiefpunkt markierte.

Bei den 14- bis 49-Jährigen fiel die Kurve von 13,6 % bei der ersten Ausgabe über jeden neunten Zuschauer bei der dritten Ausgabe nun wieder auf 12,2 % bei der vierten Folge.

In der Senderzielgruppe der 14- bis 59-Jährigen lag der Marktanteil der Prime-Time-Show bei 10,2 %. Moderiert wird das tägliche Live-Format um 20:15 Uhr von Marlene Lufen und Jochen Schropp.

Wer im Haus bleibt und wer absteigt

Für Bewegung im Cast sorgte in der vierten Folge Anouschka Renzi, die ins Haus wechselte. Gleichzeitig musste der Kandidat Redo nach einem Zuschauer-Voting in den Garten absteigen. Solche Entscheidungen der Zuschauer gehören zum festen Ablauf der Staffel und sollen für Spannung bis zum nächsten Live-Abend sorgen.

Wie die Late-Night-Show abschneidet

Auch das Nachtprogramm profitierte von der Trendwende. Die Late-Night-Show zur vierten Ausgabe erreichte 0,53 Millionen Zuschauer, moderiert von Jochen Bendel. Das ist mehr als bei der dritten Folge mit 0,60 Millionen, aber noch unter dem Startwert der ersten Ausgabe mit 0,71 Millionen Zuschauern.

Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.

QR-Code auf dem Display scannen: Der Umweg, der trotzdem funktioniert

Wer einen QR-Code nicht ausgedruckt, sondern direkt auf dem eigenen Smartphone-Display vor sich hat, kommt mit der Kamera-App nicht weiter: Sie kann den eigenen Bildschirm nicht gleichzeitig zeigen und erfassen. Bei Geräten mit iOS 15 oder neuer sowie bei vielen Android-Smartphones gibt es dafür trotzdem eine Lösung, die ohne zweites Gerät auskommt.

QR-Codes sind im Alltag längst nicht nur Werbung: Sie führen zu WLAN-Anmeldedaten, öffnen Webseiten, zeigen Eintrittskarten für Veranstaltungen oder starten den Download einer App.

Ein Screenshot macht den Code für die Foto-App lesbar

Der einfachste Weg funktioniert auf beiden großen Betriebssystemen gleich: Ein Screenshot vom angezeigten QR-Code wird anschließend in der Foto-App geöffnet. Die App erkennt den Code darin normalerweise automatisch und bietet an, den hinterlegten Link oder die Information zu öffnen.

Bei Geräten mit iOS-Betriebssystem funktioniert dieser Weg ab Version 15 über die integrierte Texterkennung in der Fotos-App. Ein kleines Symbol unten rechts im Bild macht erkannte Texte und QR-Codes anklickbar, sodass sich der Code direkt aus dem Screenshot heraus öffnen lässt.

Umkreisen oder antippen: Schnellere Wege auf manchen Android-Geräten

Auf aktuellen Android-Smartphones gibt es inzwischen eine schnellere Variante: Durch langes Drücken der Home-Taste lässt sich eine Umkreis-Suchfunktion aktivieren, mit der ein QR-Code direkt auf dem Bildschirm eingekreist und ausgelesen wird. Ein Screenshot ist dafür nicht nötig.

Da verschiedene Android-Hersteller eigene Kamera- und Galerie-Apps einsetzen, kann der genaue Ablauf abweichen. Manche Hersteller-Galerien bieten eine Erkennungsfunktion direkt in der eigenen App an, etwa über eine Option zur Texterkennung im Bild. In anderen Fällen genügt es, den QR-Code im gespeicherten Bild anzutippen oder länger gedrückt zu halten, damit die integrierte Scan-Funktion anspringt.

Wer kein passendes Gerät zur Hand hat, kann einen Screenshot auch über einen Browser-Dienst hochladen, der QR-Codes aus Bilddateien ausliest, ganz ohne zusätzliche App.

Woher der Code stammt, entscheidet über das Risiko

So praktisch die Technik ist: QR-Codes werden auch für sogenannte Quishing-Angriffe missbraucht. Dabei führen gefälschte Codes auf betrügerische Webseiten, über die Zugangsdaten oder andere persönliche Informationen abgegriffen werden sollen.

Besondere Vorsicht ist deshalb bei QR-Codes aus unerwarteten E-Mails oder von Aushängen an öffentlichen Orten geboten, da sich dort echte und gefälschte Aufkleber kaum unterscheiden lassen. Grundsätzlich gilt: Ein QR-Code sollte nur aus einer Quelle stammen, der vertraut wird, bevor der enthaltene Link tatsächlich geöffnet wird.

Für den Alltag heißt das: Der Umweg über Screenshot oder Umkreis-Suchfunktion macht das Scannen eines Codes vom eigenen Bildschirm bequemer. Wie bei jedem QR-Code lohnt sich aber ein kurzer Blick auf Absender und Ziel-Adresse, bevor ein Link angeklickt oder eine App heruntergeladen wird.

Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.

Wirtschaftswachstum 2026: Warum die Erholung noch nicht gesichert ist

Die Bundesregierung hat ihre Konjunkturprognose für das Jahr 2026 deutlich nach oben korrigiert: Sie rechnet nun mit einem Wirtschaftswachstum von 1,3 Prozent, deutlich mehr als im Frühjahr angenommen. Grund für den Kurswechsel ist eine Erholung, die stärker ausfällt als zunächst befürchtet.

Was hinter der höheren Prognose steckt

Im Frühjahr hatten der Iran-Krieg und gestiegene Energiepreise die Konjunktur belastet. Die Auswirkungen dieser Entwicklung sind nach Einschätzung der Bundesregierung geringer ausgefallen als zunächst erwartet. Die deutsche Wirtschaft habe sich widerstandsfähiger gegenüber externen Schocks gezeigt, heißt es aus dem Wirtschaftsministerium.

Treiber des Wachstums sind demnach Exporte, staatliche Investitionen und erhöhte Verteidigungsausgaben. Zusätzlich haben Käufer weltweit ihre Lagerbestände mit energieintensiven Gütern aufgestockt, was die Produktion zusätzlich angekurbelt hat.

Wirtschaftsforschungsinstitute kamen zu einem ähnlichen Ergebnis

Schon im September hatten mehrere Wirtschaftsforschungsinstitute ihre Einschätzung für das deutsche Wachstum auf denselben Wert korrigiert. Im Frühjahr hatten dieselben Institute noch vor einem Energiepreisschock gewarnt.

Für die Jahre danach zeichnet die Bundesregierung ein gemischtes Bild der weiteren Entwicklung des Wirtschaftswachstums 2026 und darüber hinaus: Für 2027 wird mit 1,1 Prozent gerechnet, nachdem zuvor nur rund neun Zehntelprozent angenommen worden waren. Für 2028 geht die Regierung dagegen von einem schwächeren Wachstum von sechs Zehntel Prozenten aus.

Wie belastbar diese Zahlen sind, hängt laut Bundesregierung wesentlich von der weiteren Lage in Nahost und der Ukraine ab.

Reiche fordert Strukturreformen trotz besserer Zahlen

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche betont trotz der positiveren Herbstprojektion, dass stabiles Wachstum nur mit Strukturreformen zu erreichen sei. Als zentrale Ansatzpunkte nennt sie flexiblere Arbeitszeitmodelle, konstant gehaltene Sozialabgaben, einen Abbau bürokratischer Hürden sowie konkurrenzfähige Energiekosten.

  • Exporte im August 2026 um 0,8 Prozent gesunken

Nicht alle sehen die Erholung als gesichert an

Der Außenhandelsverband BGA widerspricht der optimistischen Lesart teilweise: Die Erholung in Deutschland sei noch nicht gefestigt, so der Verband. Als Beleg dafür gilt, dass der Wert der deutschen Exporte im August 2026 gesunken ist.

Die höhere Konjunkturprognose ist ein positives Signal, aber kein Beleg dafür, dass sich die wirtschaftliche Lage bereits stabilisiert hat. Ob die Erholung anhält, dürfte sich erst in den kommenden Monaten zeigen, wenn neue Exportzahlen und die Entwicklung der internationalen Konflikte vorliegen.

Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.

Personalausweis-PIN vergessen: So klappt die Neusetzung ganz ohne Amtsbesuch

Vergessene PIN war lange ein Hindernis für die Online-Ausweisfunktion

Der Personalausweis mit Online-Funktion wird zunehmend häufiger genutzt. Viele Behördengänge lassen sich dadurch einsparen, weil sich Inhaberinnen und Inhaber gegenüber Ämtern, Unternehmen oder Automaten elektronisch ausweisen können. Eine häufige Hürde blieb jedoch die vergessene Geheimnummer, auch PIN genannt: Ohne sie funktioniert die Freischaltung der Online-Ausweisfunktion nicht.

Eine häufige Hürde blieb jedoch die vergessene Geheimnummer, auch PIN genannt: Ohne sie funktioniert die Freischaltung der Online-Ausweisfunktion nicht. Genau das machte die digitale Funktion für viele Nutzer am Ende doch wieder zu einem Amtsgang, obwohl sie eigentlich dazu dienen soll, solche Wege zu vermeiden.

Pin-ruecksetzbrief-bestellen.de ermöglicht neue PIN ohne Amtsbesuch

Über die Website pin-ruecksetzbrief-bestellen.de können Nutzer die Neusetzung ihrer Geheimnummer inzwischen online beantragen. Das Verfahren ist kostenlos. Nach der Bestellung wird die neue PIN per Post zugestellt, die Zustellung dauert einige Tage.

Damit entfällt der bisher nötige persönliche Termin beim Amt für diesen Fall vollständig. Wer seine PIN also vergessen hat, muss künftig nicht mehr zwingend vor Ort erscheinen, um die Online-Ausweisfunktion wieder nutzen zu können.

Ein Chip im Personalausweis macht die Online-Ausweisfunktion technisch möglich

Grundlage der Funktion ist ein Chip im Personalausweis, auf dem die Daten für die elektronische Identifizierung gespeichert sind. Darüber lassen sich laut Bundesministerium des Innern elektronische Behördengänge und geschäftliche Transaktionen im Internet sowie an Automaten oder Bürgerterminals abwickeln.

Nutzerinnen und Nutzer entscheiden dabei selbst, ob und an wen sie ihre persönlichen Daten verschlüsselt übermitteln. Zur Nutzung der Funktion bietet der Bund mit der AusweisApp eine kostenlose Software an.

Die Online-Ausweisfunktion soll vor Identitätsdiebstahl schützen

Nach Angaben des Bundesministeriums des Innern schützt die Online-Ausweisfunktion persönliche Daten vor Diebstahl und Missbrauch. Begründet wird das damit, dass Identitätsdiebstahl im Internet leichter zu begehen sei als in der analogen Welt – die verschlüsselte, freiwillige Datenübermittlung soll diesem Risiko entgegenwirken.

Was Nutzer jetzt tun können

Wer die Online-Ausweisfunktion bislang wegen einer vergessenen PIN nicht genutzt hat, kann die Neusetzung jetzt online und kostenlos anstoßen, statt einen Termin beim Amt zu vereinbaren.

Listerien: Wie gefährlich ist die Bakterien-Infektion wirklich?

Listerien sind Bakterien, die in Böden, Wasser, auf Pflanzen und im Verdauungstrakt verschiedener Tiere vorkommen. Während die meisten Varianten als unbedenklich eingestuft werden, können spezifische Stämme von Listeria monocytogenes beim Menschen die Infektionskrankheit Listeriose hervorrufen. Wie gefährlich eine Infektion mit Listerien wird, hängt von mehreren Faktoren ab.

Milde Verläufe sind die Regel – aber nicht immer

Listeriose kann einen milden bis tödlichen Verlauf nehmen. Entscheidend sind demnach die Menge der aufgenommenen Erreger und die Abwehrkraft der betroffenen Person. In Deutschland verursachen Listerien-Infektionen überwiegend Fieber und Magen-Darm-Beschwerden, die von allein wieder abheilen. Ein großer Teil der Infektionen bleibt sogar vollständig unerkannt, weil die Symptome so unspezifisch ausfallen.

Wer einem höheren Risiko ausgesetzt ist

Nicht jeder Mensch reagiert gleich auf Listeria monocytogenes. Manche Menschen bemerken die Infektion gar nicht und bleiben gesund, weil ihr starkes Immunsystem die Bakterien sofort erfolgreich abwehrt, obwohl sie den Erreger vorübergehend in sich tragen. Bei anderen reicht eine geringe Menge der Erreger aus, um eine spürbare Infektion auszulösen. Der Schweregrad hängt damit stark vom individuellen Immunsystem ab, nicht allein von der Bakterienmenge im Lebensmittel.

Woher die Bakterien in Lebensmitteln stammen

Listeriose entsteht gewöhnlich durch den Verzehr verseuchter Lebensmittel. Eine häufige Infektionsquelle sind nicht erhitzte tierische Produkte, besonders Milch und Milcherzeugnisse. Weitere mögliche Träger sind:

  • Rohes Fleisch
  • Rohwurst
  • Feinkostsalate mit tierischen Zutaten
  • Roher oder geräucherter Fisch

Listerien gelangen zudem oft erst nachträglich auf Lebensmittel, etwa bei der Gewinnung, Verarbeitung, Lagerung oder Zubereitung durch verkeimte Hände, Geräte oder Oberflächen. Bei Käse haften die Bakterien häufig außen an der Rinde und nicht im Käse selbst.