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NIVEA-Quartalszahlen: Warum Derma-Pflege und La Prairie stärker wachsen

Beiersdorf hat die Ergebnisse des dritten Quartals 2026 vorgelegt, und die Zahlen zeigen ein geteiltes Bild: Der Consumer-Bereich verzeichnete einen organischen Umsatzrückgang von 0,7 %, während die Sparten Derma und La Prairie deutlich zulegten. Die Entwicklung unterscheidet sich damit deutlich von der Gesamttendenz der ersten neun Monate des Jahres.

Derma-Pflege und La Prairie wachsen zweistellig

Im Derma-Segment mit den Marken Eucerin und Aquaphor stieg der organische Umsatz im dritten Quartal um 10,6 %. Auch die Luxuspflegemarke La Prairie wuchs organisch um 8,5 %, wobei China laut Beiersdorf der wichtigste Wachstumstreiber war.

Der Bereich Health Care mit Hansaplast und Elastoplast verzeichnete ein Umsatzplus, das einem Anstieg um etwa ein Zwanzigstel entspricht. In den ersten neun Monaten des Jahres lag der Rückgang im Consumer-Geschäft bei 2,9 %.

Diese Entwicklung zeigt, wohin sich Kundinnen und Kunden derzeit orientieren: gezielte Hautpflege bei Hautproblemen und hochpreisige Anti-Aging-Produkte wachsen stärker als klassische Massenpflege.

Für wen die neuen Produkte gedacht sind

Eucerin brachte im dritten Quartal mit DERMOPURE CLINICAL PROBIOM8 ein neues Pflegekonzept für zu Akne neigende Haut auf den Markt. Grundlage ist der patentierte Wirkstoff TopiC.A™, den Beiersdorf als neuartigen Ansatz in der Aknepflege beschreibt. Zusätzlich wurde Aquaphor erfolgreich in die Kategorie Körperpflege in Nordamerika ausgeweitet.

La Prairie richtet sich mit der im September eingeführten Linie Swiss Pristine erstmals gezielt an jüngere Kundinnen und Kunden. Die neue Einstiegslinie soll den Zugang zur Marke erleichtern, ohne dass Beiersdorf dazu Preise oder konkrete Produktinhalte nennt.

NIVEA-Geschäft verbessert sich trotz Rückgang

Bei der Kernmarke NIVEA sank der organische Umsatz im dritten Quartal um 4,9 %. Gegenüber dem zweiten Quartal verbesserte sich die Umsatzdynamik dennoch. Als Gründe für den Rückgang nennt das Unternehmen Spannungen im Handel sowie den Abbau von Lagerbeständen bei Handelspartnern.

Beiersdorf erwartet, dass diese temporären Belastungen bei den NIVEA-Auslieferungen bis Ende 2026 sukzessive nachlassen. Für Verbraucherinnen und Verbraucher bedeutet das vorerst keine Veränderung im Regal, sondern vor allem einen Hinweis darauf, wie sich die Nachfrage nach Pflegeprodukten insgesamt verschiebt.

Wechseljahre und Haut: Warum der Hormonwandel schon zehn Jahre früher beginnt

Wer an Wechseljahre und Haut denkt, denkt meist an die Zeit kurz vor oder nach der letzten Monatsblutung. Eine aktuelle Auswertung von mehr als 300 Millionen Laboruntersuchungen zeigt jedoch, dass die hormonellen Veränderungen deutlich früher beginnen – mit Folgen, die weit über die Haut hinausgehen und auch für die Planung von Pflege und Vorsorge wichtig sind.

Die Daten stammen aus den USA und Israel und umfassen Werte von mehr als einer Million Frauen. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Nature Medicine veröffentlicht und liefern einen genaueren Zeitrahmen für das, was im Körper tatsächlich passiert, wenn die Wechseljahre näherrücken.

Wann beginnen die Veränderungen wirklich?

Nach der Auswertung starten physiologische Veränderungen bereits mehr als zehn Jahre vor der letzten Menstruation. Konkret sank das Anti-Müller-Hormon demnach etwa 15 Jahre vorher rapide ab, Östradiol rund zwölf Jahre vorher, während das follikelstimulierende Hormon etwa 14 Jahre vor der letzten Blutung schneller anstieg.

Im US-Datensatz zeigten 52 von 90 untersuchten Laborwerten statistisch signifikante, abrupte Veränderungen statt eines allmählichen Verlaufs.

Zum Vergleich: Bei Männern um die 50 Jahre verliefen vergleichbare Laborwerte eher gleichmäßig. Die Forschenden werten das als Hinweis darauf, dass der weibliche Körper in dieser Lebensphase sprunghafter reagiert als bisher angenommen.

Welche Körperbereiche sind betroffen?

Die abrupten Veränderungen beschränken sich nicht auf die Sexualhormone. Betroffen sind demnach auch Knochengesundheit, Leber- und Nierenfunktion sowie Blutfette und Cholesterinwerte. Mehrere der beobachteten Verschiebungen hängen mit einem erhöhten Krankheitsrisiko zusammen.

  • Osteoporose, Herzinfarkte und Schlaganfälle treten nach der letzten Monatsblutung demnach häufiger auf.
  • Depressive Beschwerden und Schlafprobleme nehmen vorübergehend zu.
  • Blutarmut kommt seltener vor, vermutlich weil der monatliche Blutverlust wegfällt.
  • Bei Frauen mit Hormontherapie fielen die Sprünge bei Knochen, Leber und Niere geringer aus.

Was bedeutet das für Pflege und Vorsorge?

Rund neun Prozent der ausgewerteten Daten stammten von Frauen, die nach eigenen Angaben Hormonpräparate einnahmen. Bei ihnen fielen die hormonellen Ausschläge insgesamt moderater aus als bei Frauen ohne Hormontherapie.

Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.

Sonnenschutz im Sommer: Warum die Mittagssonne das größte Risiko für die Haut ist

Wer im Sommer lange draußen ist, unterschätzt oft, wie schnell aus Sonnenbaden eine Belastung für die Haut wird. Besonders in der Mittagszeit, wenn die UV-Strahlung am stärksten ist, trifft die Sonne die Haut ungebremst.

Diese Einordnung zeigt, warum der Sonnenschutz im Sommer immer wieder Thema in der Öffentlichkeitsarbeit von Gesundheitsorganisationen ist.

Mittagssonne meiden

Zwischen 11 und 15 Uhr ist die UV-Belastung besonders im Sommer am höchsten. Die Krebsliga Schweiz nennt genau dieses Zeitfenster als Phase, in der direkte Sonneneinstrahlung möglichst vermieden werden sollte. Als Hintergrund nennt die Organisation, dass wiederholte Sonnenbrände mit einem erhöhten Hautkrebsrisiko in Zusammenhang stehen.

Richtig eincremen

Sonnencreme wirkt nach Angaben der Krebsliga Schweiz nur, wenn sie in ausreichender Menge und regelmäßig aufgetragen wird, mit einem Lichtschutzfaktor, der zu Hauttyp und Sonnenintensität passt. Diesen Punkt stellt die Organisation in ihren Hinweisen zum Sommer in den Vordergrund.

Haut beobachten

Sonnenschutz endet laut Krebsliga Schweiz nicht beim Eincremen. Die Organisation empfiehlt, auffällige Hautveränderungen von einer Ärztin oder einem Arzt untersuchen zu lassen. Neue oder sich verändernde Muttermale gelten demnach als Anlass dafür, genauer hinzusehen.

Ozempic-Salat als Trend: Warum die Abnehmspritze oft enttäuscht

Rezepte und Trends rund um den sogenannten Ozempic-Salat versprechen ein Sättigungsgefühl wie nach einer Abnehmspritze. Tatsächlich greifen laut der Schweizer Ernährungstherapeutin Janine Jung zunehmend auch Menschen ohne medizinische Indikation zu echten Abnehmspritzen, weil sie sich schnelle Ergebnisse erhoffen. Wer stattdessen nur auf einen Diät-Trend wie den Ozempic-Salat setzt, erwartet oft einen ähnlichen Effekt – und wird enttäuscht.

Jung ordnet das Phänomen ein: Adipositas sei eine chronische Erkrankung und kein Ergebnis mangelnder Disziplin. Viele Menschen empfänden sich zudem als übergewichtig, obwohl sie medizinisch normalgewichtig seien. Genau diese Wahrnehmung treibt laut Jung auch den Wunsch nach schnellen Lösungen wie Diät-Trends oder Medikamenten an.

Wirkt ein Salat wie die Abnehmspritze?

Ein Salat kann den Appetit kurzfristig dämpfen, ersetzt aber nicht die Wirkung eines Medikaments. Laut Jung ist die Verwendung von Abnehmspritzen durch normalgewichtige Menschen über längere Zeit wissenschaftlich nicht ausreichend untersucht.

Wer nur das Medikament nimmt und die Lebensumstände nicht ändert, werde nach dem Absetzen wahrscheinlich wieder zunehmen, erklärt Jung. Dasselbe Prinzip gilt für reine Ernährungstrends: Ohne dauerhafte Veränderung bleibt der Effekt aus.

Abnehmen sei grundsätzlich komplexer als weniger zu essen und sich mehr zu bewegen, so Jung. Hormone, genetische Faktoren und Lebensumstände spielten eine wichtige Rolle – Faktoren, die weder ein Salat noch eine Spritze allein beeinflussen können.

Welche Risiken birgt der Hype um die Abnehmspritze?

Neben der Enttäuschung über ausbleibende Effekte nennt Jung mehrere gesundheitliche und gesellschaftliche Risiken rund um Abnehmspritzen:

  • Abnehmspritzen erhöhen laut Jung das Risiko für einen Muskelverlust.
  • Nach dem Absetzen kann es zu einer erneuten Gewichtszunahme kommen.
  • Bei Menschen mit Essstörungen besteht die Gefahr, dass sich die Störung durch die Einnahme verfestigt.
  • In der Schweiz erfordern Abnehmspritzen ein ärztliches Rezept; im Internet kursieren Schwarzmarkt-Präparate unbekannter Herkunft, die oft deutlich teurer sind.

Adipositas selbst erhöht laut Jung das Risiko für Diabetes Typ 2, Bluthochdruck und erhöhte Blutfettwerte. Umso wichtiger sei eine medizinisch begleitete Behandlung statt eines kurzfristigen Trends.

Warum schweigen so viele über ihre Abnehmspritze?

Viele Menschen mit Übergewicht sprechen laut Jung nicht offen über die Verwendung von Abnehmspritzen, weil sie Vorwürfe befürchten. Die Gesellschaft beurteile Menschen stark nach ihrem Körpergewicht und verbinde Schlankheit häufig mit Disziplin und Selbstkontrolle, so Jung. Extreme Schlankheit als Schönheitsideal beeinflusse zusätzlich, was Menschen als schön oder erstrebenswert wahrnehmen.

Diese Stigmatisierung führt laut Jung zu Rückzug und einer verzögerten Hilfesuche. Gleichzeitig könne die Abnehmspritze Neid auslösen, weil der Eindruck entstehe, eine Person nehme auf einfache Weise ab, während andere bei gleichem Aufwand scheitern. Wer über einen Diät-Trend wie den Ozempic-Salat nachdenkt, sollte diese gesellschaftliche Dynamik laut Jung mitbedenken, statt allein auf das Gewicht zu schauen.

Lidl-Produktrückruf bei Forellenfilets: Warum Kunden die Nautica-Packungen sofort zurückbringen sollten

Ein aktueller Produktrückruf bei Lidl betrifft zwei Sorten Forellenfilets der Marke Nautica. Der Lieferant Danforel A/S ruft die Produkte „Nautica Regenbogen Forellenfilets Natur“ und „Nautica Regenbogen Forellenfilets Pfeffer“ zurück, weil darin der Krankheitserreger Listeria monocytogenes nachgewiesen wurde.

Betroffen sind ausschließlich Packungen mit dem Verbrauchsdatum 20. Oktober 2026, verkauft in Lidl-Filialen in Österreich. Beide Packungen enthalten jeweils 125 Gramm Forellenfilet. Sonstige Artikel des Herstellers sowie übrige Produkte unter dem Namen Nautica sind vom Rückruf nicht erfasst. Wer eine der beiden genannten Packungen mit dem entsprechenden Verbrauchsdatum zu Hause hat, sollte sie nicht mehr essen.

Warum der Erreger Listeria monocytogenes gefährlich ist

Listeria monocytogenes kann Magen- und Darmerkrankungen sowie grippeähnliche Symptome auslösen. Für die meisten gesunden Erwachsenen verläuft eine Infektion meist mild, doch bei bestimmten Gruppen sieht die Lage anders aus.

Bei Säuglingen, Kleinkindern, Schwangeren sowie älteren und bereits erkrankten Menschen können ernste Krankheitsverläufe auftreten. Gerade diese Personengruppen sollten die betroffenen Forellenfilets auf keinen Fall mehr konsumieren, selbst wenn die Packung bereits geöffnet wurde.

Wie Kunden ihr Geld zurückbekommen

Kunden können die betroffene Ware unabhängig vom Kaufort in jeder österreichischen Lidl-Filiale abgeben. Der Kaufpreis wird dabei auch ohne Kassenbon erstattet, ein Beleg ist für die Rückgabe also nicht nötig.

Fragen zum Rückruf beantwortet der Kundenservice von Lidl Österreich. Er ist montags bis freitags von 7:30 bis 18:00 Uhr unter der Telefonnummer 0800/500 810 erreichbar.

Was Käufer jetzt beachten sollten

Wer die Fischtheke im Kühlregal regelmäßig nutzt, sollte vor dem nächsten Einkauf einen kurzen Blick auf Sorte und Verbrauchsdatum der Forellenfilets werfen.

  • Eine Rückgabe ist in jeder Lidl-Filiale in Österreich möglich, unabhängig vom Kaufort.
  • Der Kundenservice hilft bei Fragen zum weiteren Vorgehen telefonisch weiter.

Für Kunden mit geschwächtem Immunsystem oder in einer Schwangerschaft ist besondere Vorsicht angebracht: Im Zweifel sollten verdächtige Packungen entsorgt oder direkt zurückgebracht werden, statt sie abzuwarten oder noch aufzubrauchen.

Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.

Pflegereform: Linnemann setzt auf sozialverträgliche Zuschüsse statt Pflegedeckel

Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann lehnt einen Pflegedeckel ab und setzt stattdessen auf sozialverträgliche Zuschüsse für Pflegeheimbewohner. Der durchschnittliche Eigenanteil für reine Pflegekosten liegt derzeit bei 1.775 Euro monatlich, inklusive Unterkunft, Verpflegung und Investitionen bei 3.364 Euro. Eine Kommission soll bis zum Sommer 2027 weitergehende Vorschläge für eine Strukturreform erarbeiten.

  • Linnemann lehnt den von der SPD geforderten Pflegedeckel ab
  • Durchschnittlicher Eigenanteil liegt bei 1.775 Euro für reine Pflege, bei 3.364 Euro inklusive Unterkunft
  • SPD fordert eine Begrenzung des Eigenanteils auf 1.500 Euro
  • Eine Pflegekommission soll bis zum Sommer 2027 eine größere Strukturreform vorschlagen

Was hinter Linnemanns Plan für sozialverträgliche Zuschüsse steckt

Linnemann begründet seine Ablehnung eines Pflegedeckels damit, dass eine solche Deckelung aus seiner Sicht gefährlich wäre. Nach seiner Einschätzung würde der SPD-Vorschlag Betroffenen lediglich rund 300 Euro Ersparnis bringen, während der typische Eigenanteil für Pflegeheimkosten bei über 3.000 Euro liegt. Der Minister befürchtet zudem, dass eine Deckelung Anbieter dazu bringen könnte, ihre Preise zu erhöhen. Die Regierung plant deshalb, die seit 2022 bestehenden und nach Aufenthaltsdauer gestaffelten Leistungszuschläge auszubauen. Das Kabinett hat bereits eine erste Reform beschlossen, mit der akute Finanzprobleme der Pflegeversicherung gelindert werden sollen. Nach eigener Aussage der Regierung bringt diese Reform Einsparungen von rund 6 Milliarden Euro.

Wen die Pflegereform betrifft

Betroffen sind zunächst Pflegebedürftige in Heimen und ihre Angehörigen, die weiterhin den vollen Eigenanteil tragen müssen, solange kein Deckel kommt. Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Jürgen Dusel, kritisiert das zugrunde liegende Pflegeneuordnungsgesetz scharf und fordert eine grundlegende Überarbeitung. Die Beauftragten von Bund und Ländern für Menschen mit Behinderungen warnen, die geplanten Einsparungen könnten die Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen gefährden. Sie befürchten, dass Kosten nicht wirklich eingespart, sondern lediglich auf Pflegebedürftige, Angehörige, Pflegekräfte und kommunale Kassen verlagert werden. Zusätzlich betroffen sind kinderlose Versicherte: Laut DAK-Vorstandschef Andreas Storm bedeutet die Reform für sie eine zusätzliche Belastung von rund 3,3 Milliarden Euro pro Jahr.

Wie es mit der Pflegekommission weitergeht

Die SPD fordert einen Pflegedeckel ausdrücklich als Teil des Auftrags für die geplante Pflegekommission und will den Eigenanteil für reine Pflegekosten auf 1.500 Euro begrenzen. Linnemann stellt klar, dass der Pflegedeckel nicht Inhalt der Kommissionsarbeit sein wird. Die Kommission soll bis zum Sommer 2027 Vorschläge für eine größere Strukturreform der Pflegeversicherung erarbeiten. Der Streit zwischen den Koalitionspartnern über diese Frage ist öffentlich ausgetragen worden. Für Pflegebedürftige bedeutet das vorerst: An den aktuellen Eigenanteilen ändert sich kurzfristig nichts, Klarheit über einen möglichen Deckel gibt es frühestens im kommenden Jahr.

Kosten und Kritik an der sozialverträglichen Lösung

Nicht nur Sozialverbände äußern Vorbehalte. Der Generalsekretär des Wirtschaftsrats der CDU, Wolfgang Steiger, kritisiert die im Zuge der Reform angehobene Beitragsbemessungsgrenze in der Pflegeversicherung als falsches Signal. Der Deutsche Sozialverband erklärt laut seiner Vorsitzenden Michaela Engelmeier, zentrale Probleme der Reform blieben ungelöst. Diese Kritik trifft auf eine Regierung, die mit der ersten Reformstufe bereits Einsparungen von 6 Milliarden Euro erzielt haben will, während die laufenden Eigenanteile für Betroffene unverändert hoch bleiben.

Darauf sollten Pflegebedürftige und Angehörige jetzt achten

  • Der Eigenanteil für reine Pflegekosten liegt aktuell bei 1.775 Euro monatlich, Entlastung ist derzeit nicht beschlossen
  • Ein Pflegedeckel ist kein Bestandteil der aktuellen Reform und wird auch nicht Thema der neuen Pflegekommission sein
  • Die bestehenden, nach Aufenthaltsdauer gestaffelten Leistungszuschläge sollen ausgebaut werden
  • Kinderlose Versicherte sollten mit zusätzlichen Belastungen durch die Beitragsstruktur rechnen
  • Ergebnisse der Strukturreform sind frühestens zum Sommer 2027 zu erwarten

Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.