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Körperformung: Kryotherapie und VelaShape im Beauty-Kosmos

Model

Ästhetische Körperbehandlungen entwickeln sich rasant weiter. Insbesondere jene Methoden, die ohne Skalpell sichtbare Ergebnisse erzielen sollen. Zwei Technologien, die sich fest im Beauty-Segment etabliert haben, sind Kältebehandlungen wie CoolSculpting und die VelaShape-Methode, die Wärme, Infrarot, Massage und Radiofrequenz kombiniert. Beide versprechen eine modellierte Silhouette, doch sie basieren auf völlig unterschiedlichen physikalischen Prinzipien. Ein Blick auf Wirkungsweise, Einsatzgebiete und Grenzen zeigt, weshalb diese Verfahren so gefragt sind und wo ihre jeweiligen Stärken liegen.

Cool verfeinert: Wie Kryobehandlungen Fettzellen eliminieren

Kryolipolyse, im Markt oft unter dem Namen CoolSculpting bekannt, gilt mittlerweile als Klassiker unter den nicht-invasiven Fettbehandlungen. Die Methode beruht auf einem wissenschaftlich bestätigten Mechanismus: Fettzellen sind kälteempfindlicher als umliegendes Gewebe. Wird ein definierter Bereich kontrolliert heruntergekühlt, beginnen Fettzellen in einen programmierten Selbstabbau zu gehen.

Der Körper transportiert diese Zellen anschließend in den Wochen danach über das Lymphsystem ab.
Typische Einsatzbereiche sind Bauch, Hüften, Flanken, Oberschenkel oder Oberarme – also Partien, bei denen sich trotz Sport und ausgewogener Ernährung oft hartnäckige Polster halten. Die Behandlung verläuft ohne Nadeln und ohne Narkose. Ein Applikator saugt das Gewebe ein und kühlt es für rund 35 bis 60 Minuten. Im Anschluss kann die Region für kurze Zeit gerötet oder leicht taub sein, was jedoch meist rasch abklingt.

Der Effekt setzt nicht unmittelbar ein. Erste Veränderungen zeigen sich nach einigen Wochen, das Endergebnis häufig nach zwei bis drei Monaten. Die Methode eignet sich nicht als klassische Gewichtsreduktion, sondern als Feinschliff für definierte Bereiche. Besonders geschätzt wird, dass CoolSculpting keine Ausfallzeiten mit sich bringt.


Wärme formt: Die Technologie hinter der VelaShape-Methode

Während CoolSculpting auf Kälte setzt, arbeitet VelaShape mit einer Kombination aus Radiofrequenzenergie, Infrarotlicht, mechanischer Massage und Unterdruck. Diese Wärme- und Vakuumtechnologie soll die Hautstruktur verbessern, leichte Fettpolster reduzieren und die Durchblutung anregen. Ziel ist ein glatteres Hautbild und eine definiertere Kontur, insbesondere an Oberschenkeln, Gesäß, Bauch oder Hüfte.

Die Behandlung wirkt nicht nur auf Fettzellen, sondern auch auf das Bindegewebe. Durch die Erwärmung können sich Kollagenfasern zusammenziehen; gleichzeitig wird die Neubildung von Kollagen und Elastin angeregt. Dadurch erscheint die Haut straffer, und Unebenheiten wie Cellulite können gemildert werden. Die Massagekomponente unterstützt den Lymphfluss, was zusätzlich formend wirken kann.

VelaShape gilt als angenehm, teilweise wie eine kräftige, warme Massage. Mehrere Sitzungen sind üblich, häufig vier bis sechs im Abstand einiger Wochen. Die Resultate zeigen sich oft schneller als bei Kryobehandlungen, sind jedoch nicht so stark auf Fettabbau ausgerichtet, sondern eher auf Straffung und Strukturverbesserung.

Frau in Kryo Sauna

Zwei Methoden, ein Ziel

CoolSculpting und VelaShape verfolgen unterschiedliche Ansätze, ergänzen sich jedoch in ihren Resultaten. Wo die Kältebehandlung gezielt Fettzellen reduzieren soll, arbeitet die Wärme- und Massagekombination an glatteren Konturen und verbesserter Hautstruktur. Die Entscheidung für eine Methode hängt daher stark von der jeweiligen Ausgangssituation ab.

Wer eine sichtbar definiertere Silhouette ohne operativen Eingriff wünscht, findet in Kryolipolyse eine präzise Option. Wer hingegen den Fokus auf Hautqualität, Straffheit und Ebenmäßigkeit legt, profitiert eher von der multifaktoriellen Wirkung der VelaShape-Technologie. In vielen Studios werden beide Verfahren inzwischen kombiniert eingesetzt, um sowohl Fettpolster zu adressieren als auch das umliegende Gewebe zu glätten.

Was die Behandlungen nicht können

Trotz moderner Technik bleibt eines entscheidend: Beide Methoden ersetzen keinen gesunden Lebensstil. Bewegung, Ernährung und ausreichend Flüssigkeit bleiben Grundpfeiler jeder ganzheitlichen Körperpflege. Die Verfahren können gezielt ergänzen, jedoch nicht als Ersatz für langfristige Basics betrachtet werden.

Auch die Erwartungen spielen eine wesentliche Rolle. Die Resultate sind subtil, aber sichtbar – ideal für alle, die natürliche, nicht überzeichnete Veränderungen suchen. Die Beliebtheit dieser Verfahren zeigt, wie groß der Wunsch nach sanften, alltagstauglichen Lösungen ist, die Körperformen modellieren, ohne invasive Eingriffe zu erfordern.

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